Anliegen
Osteopathie bei Kopfschmerzen in Mainz
Wenn Kopfschmerzen aus dem Nacken kommen, lässt sich mit den Händen oft mehr erreichen als mit einer weiteren Tablette.
Zwei Arten, bei denen die Behandlung ansetzen kann
Beim zervikogenen Kopfschmerz entsteht der Schmerz tatsächlich in der oberen Halswirbelsäule und strahlt von dort in den Kopf aus. Typisch ist ein einseitiger Schmerz, der sich durch Nackenbewegung verändert. Beim Spannungskopfschmerz spielt die Muskulatur von Nacken, Kiefer und Schläfe eine Rolle.
Migräne ist etwas anderes. Sie ist eine eigenständige neurologische Erkrankung und gehört in ärztliche Behandlung. Manuelle Techniken können begleitend eingesetzt werden, ersetzen die medizinische Therapie aber nicht.
Wie eine Behandlung abläuft
- Gespräch. Wann hat es angefangen, was macht es besser, was schlechter, was ist vorher passiert? Oft liegt der entscheidende Hinweis in einem Ereignis, das Sie selbst gar nicht mit Ihren Beschwerden verbinden.
- Untersuchung. Ich teste den gesamten Körper von oben nach unten auf Beweglichkeit und Gewebespannung, nicht nur dort, wo das Problem liegt.
- Behandlung. Manuelle Techniken am Bewegungsapparat, an den Organen und ihren Aufhängungen oder an den Nervenstrukturen – je nachdem, wo die Kette ihren Anfang nimmt.
- Was Sie mitnehmen. Übungen für zu Hause – so viele, wie Sie brauchen. Weil ich den ganzen Körper teste, gehören meist auch Übungen für Einschränkungen dazu, die an einer ganz anderen Stelle liegen als das Problem.
Was die Forschung zeigt
Beispiele aus der Forschung
Zu Kopfschmerzen gibt es zahlreiche Studien. Hier steht eine Auswahl.
- Manuelle Therapie bei zervikogenem Kopfschmerz Manuelle Therapie verringerte Stärke und Häufigkeit der Kopfschmerzen gegenüber Scheinbehandlung, kurz- wie langfristig.
- Chiropraktische Manipulation bei zervikogenem Kopfschmerz Nach 18 Behandlungen halbierte sich die Zahl der Kopfschmerztage von etwa 16 auf 8 pro Monat – rund drei Tage weniger als in der Vergleichsgruppe mit leichter Massage. Der Effekt hielt bis zur Nachbeobachtung nach einem Jahr an.
Häufige Fragen
Wie viele Termine brauche ich?
Das hängt davon ab, wie lange die Beschwerden bestehen. Bei etwas Akutem reichen oft wenige Termine, bei über Jahre gewachsenen Mustern dauert es länger. Nach der ersten Behandlung können wir das besser einschätzen.
Muss ich vorher zum Arzt?
Bei bekannten, wiederkehrenden Kopfschmerzen nicht zwingend. Neue, ungewohnt starke oder plötzlich einsetzende Kopfschmerzen gehören aber zuerst ärztlich abgeklärt, ebenso Kopfschmerzen mit Sehstörungen, Lähmungen oder Fieber. Eine Migräne gehört in ärztliche Behandlung.
Was kostet das?
Gesetzlich Versicherte zahlen 100 € pro Behandlung, privat Versicherte je nach abgerechneten Leistungen 100 bis 150 €. Eine Einheit dauert 50 bis 60 Minuten. Viele gesetzliche Kassen beteiligen sich anteilig. Details finden Sie unter Preise und Kostenerstattung.
Osteopathie ersetzt keine ärztliche Diagnostik und Behandlung. Ob eine osteopathische Behandlung für Ihr Anliegen sinnvoll ist, klären wir im Erstgespräch. Ein bestimmter Behandlungserfolg lässt sich nicht zusagen.