Anliegen
Osteopathie bei Rückenschmerzen in Mainz
Rückenschmerzen sind der häufigste Grund, aus dem Menschen zu mir kommen. Und fast nie liegt die Ursache genau dort, wo es weh tut.
Warum der Ort des Schmerzes selten der Ursprung ist
Der Rücken trägt, was andere Strukturen nicht mehr tragen. Eine eingeschränkte Hüfte, ein Zwerchfell, das nach einer Erkältung nicht wieder frei arbeitet, eine alte Narbe im Bauchraum, eine Fehlbelastung nach einer Verletzung am Fuß: Jede dieser Einschränkungen zieht eine Anpassung nach sich, und am Ende dieser Kette steht häufig die Lendenwirbelsäule.
Genau deshalb suche ich in der Behandlung nicht nur dort, wo Sie den Schmerz spüren. Ich gehe die Ursache-Folge-Kette zurück bis zu ihrem Ursprung und behandle beides: den Ursprung und das, was daraus gefolgt ist.
Wie eine Behandlung abläuft
- Gespräch. Wann hat es angefangen, was macht es besser, was schlechter, was ist vorher passiert? Oft liegt der entscheidende Hinweis in einem Ereignis, das Sie selbst gar nicht mit Ihren Beschwerden verbinden.
- Untersuchung. Ich teste den gesamten Körper von oben nach unten auf Beweglichkeit und Gewebespannung, nicht nur dort, wo das Problem liegt.
- Behandlung. Manuelle Techniken am Bewegungsapparat, an den Organen und ihren Aufhängungen oder an den Nervenstrukturen – je nachdem, wo die Kette ihren Anfang nimmt.
- Was Sie mitnehmen. Übungen für zu Hause – so viele, wie Sie brauchen. Weil ich den ganzen Körper teste, gehören meist auch Übungen für Einschränkungen dazu, die an einer ganz anderen Stelle liegen als das Problem.
Was die Forschung zeigt
Beispiele aus der Forschung
Zu Rückenschmerzen gibt es zahlreiche Studien. Hier steht eine Auswahl.
- Osteopathische Behandlung bei unspezifischen Rückenschmerzen Klinisch relevante Verbesserungen bei Schmerz und Funktion, drei Monate nach Behandlungsende – bei akuten wie bei chronischen Rückenschmerzen. Am deutlichsten fielen die Effekte bei Rückenschmerzen nach der Geburt aus.
- Osteopathische Behandlung bei Rückenschmerzen Signifikante Schmerzreduktion, die über kurze, mittlere und lange Nachbeobachtung hinweg bestehen blieb – unabhängig davon, womit verglichen wurde.
- Wirbelsäulenmanipulation bei chronischen Rückenschmerzen Manipulation erzielte vergleichbare Ergebnisse wie die in Leitlinien empfohlenen Therapien. Gegenüber nicht empfohlenen Verfahren verbesserte sie die Funktion klinisch relevant.
- Wirbelsäulenmanipulation bei akuten Rückenschmerzen Signifikante Verbesserungen bei Schmerz und Funktion innerhalb von sechs Wochen. Die Größe des Effekts entsprach der von entzündungshemmenden Schmerzmitteln.
Häufige Fragen
Wie viele Termine brauche ich?
Das hängt davon ab, wie lange die Beschwerden bestehen. Bei etwas Akutem reichen oft wenige Termine, bei über Jahre gewachsenen Mustern dauert es länger. Nach der ersten Behandlung können wir das besser einschätzen.
Muss ich vorher zum Arzt?
Nicht zwingend. Bei bestimmten Warnzeichen – etwa Taubheitsgefühlen, Kraftverlust im Bein oder Beschwerden nach einem Sturz – gehört allerdings zuerst eine ärztliche Abklärung dazu. Wenn mir in der Untersuchung etwas auffällt, sage ich Ihnen das.
Was kostet das?
Gesetzlich Versicherte zahlen 100 € pro Behandlung, privat Versicherte je nach abgerechneten Leistungen 100 bis 150 €. Eine Einheit dauert 50 bis 60 Minuten. Viele gesetzliche Kassen beteiligen sich anteilig. Details finden Sie unter Preise und Kostenerstattung.
Osteopathie ersetzt keine ärztliche Diagnostik und Behandlung. Ob eine osteopathische Behandlung für Ihr Anliegen sinnvoll ist, klären wir im Erstgespräch. Ein bestimmter Behandlungserfolg lässt sich nicht zusagen.