Anliegen

Osteopathie bei Nacken- und Schulterbeschwerden in Mainz

Ein steifer Nacken ist selten nur ein steifer Nacken. Häufig hängt er an der Brustwirbelsäule, am Schultergürtel oder an der Atmung.

Worum es geht

Die Halswirbelsäule trägt den Kopf und muss dabei beweglich bleiben. Wird sie von unten eingeschränkt – durch eine steife Brustwirbelsäule, ein Zwerchfell, das nach längerer Belastung nicht mehr frei arbeitet, oder eine Schulter, die nach einer Verletzung anders geführt wird – kompensiert der Nacken. Diese Kompensation spüren Sie als Spannung, Bewegungseinschränkung oder Schmerz.

In der Behandlung prüfe ich deshalb nicht nur die Halswirbelsäule, sondern die gesamte Kette bis in den Brustkorb und den Schultergürtel.

Wie eine Behandlung abläuft

  1. Gespräch. Wann hat es angefangen, was macht es besser, was schlechter, was ist vorher passiert? Oft liegt der entscheidende Hinweis in einem Ereignis, das Sie selbst gar nicht mit Ihren Beschwerden verbinden.
  2. Untersuchung. Ich teste den gesamten Körper von oben nach unten auf Beweglichkeit und Gewebespannung, nicht nur dort, wo das Problem liegt.
  3. Behandlung. Manuelle Techniken am Bewegungsapparat, an den Organen und ihren Aufhängungen oder an den Nervenstrukturen – je nachdem, wo die Kette ihren Anfang nimmt.
  4. Was Sie mitnehmen. Übungen für zu Hause – so viele, wie Sie brauchen. Weil ich den ganzen Körper teste, gehören meist auch Übungen für Einschränkungen dazu, die an einer ganz anderen Stelle liegen als das Problem.

Was die Forschung zeigt

Beispiele aus der Forschung

Zu Nackenschmerzen gibt es zahlreiche Studien. Hier steht eine Auswahl.

  • Wirbelsäulenmanipulation bei akuten und subakuten Nackenschmerzen Bronfort et al. · Annals of Internal Medicine 2012 · randomisierte kontrollierte Studie, 272 Teilnehmende Die Manipulation der Wirbelsäule war der medikamentösen Behandlung nach 8, 12, 26 und 52 Wochen signifikant überlegen – also kurz- wie langfristig.

Häufige Fragen

Wie viele Termine brauche ich?

Das hängt davon ab, wie lange die Beschwerden bestehen. Bei etwas Akutem reichen oft wenige Termine, bei über Jahre gewachsenen Mustern dauert es länger. Nach der ersten Behandlung können wir das besser einschätzen.

Muss ich vorher zum Arzt?

Nicht zwingend. Nach einem Unfall oder Sturz, bei Taubheitsgefühlen oder Kraftverlust in Arm oder Hand gehört allerdings zuerst eine ärztliche Abklärung dazu. Wenn mir in der Untersuchung etwas auffällt, sage ich Ihnen das.

Was kostet das?

Gesetzlich Versicherte zahlen 100 € pro Behandlung, privat Versicherte je nach abgerechneten Leistungen 100 bis 150 €. Eine Einheit dauert 50 bis 60 Minuten. Viele gesetzliche Kassen beteiligen sich anteilig. Details finden Sie unter Preise und Kostenerstattung.

Osteopathie ersetzt keine ärztliche Diagnostik und Behandlung. Ob eine osteopathische Behandlung für Ihr Anliegen sinnvoll ist, klären wir im Erstgespräch. Ein bestimmter Behandlungserfolg lässt sich nicht zusagen.

Blick durch ein dichtes Blätterdach in den blauen Himmel.
Anrufen Termin buchen